© 2010 Daniel von Appen POST_0017

Hochzeitsfotografie – Das erste mal..

Vor einigen Monaten durfte ich mein Debüt als Hochzeitsfotograf geben bei einer standesamtlichen Trauung mit nachfolgender Feier und ich muss sagen: Was für eine Erfahrung! Wenn mich die Leute im nachhinein fragen wie die Hochzeit so war kann ich meist nur antworten, dass ich es nicht wirklich weiß. Man bekommt ein völlig anderes Empfinden gegenüber den Geschehnissen wenn man das ganze gute 10 Stunden lang nur durch den Sucher der Kamera mitbekommt. Alles wird objektiv und permanent analysiert, um sich im Kopf vorstellen zu können wie man wo und mit welcher Perspektive die Gegebenheiten gut einfangen kann. Einzig die kurzen Pausen beim (bei mir glücklicherweise seltenen) Objektiv wechseln und des Trinkens/Essens waren dazu da, das ganze Drumherum überhaupt zu realisieren und als Gast zu genießen. Klingt nach Stress und Überwältigung? Für einen blutigen Neuling in dem Bereich ist es das auch. Alles in allem war es jedoch eine gute Ausbeute an Fotos: ca. 1200 Fotos wurden insgesamt geschossen! Dann hieß es nur noch: die brauchbaren Fotos auswählen, bearbeiten und beschneiden — Bilanz nach 4 Wochen: „nur” noch 467 Fotos. Aus Fotografen Sicht kann ich jedoch nicht einschätzen wie qualitativ gut oder schlecht die Fotos sind die das Brautpaar von mir bekommen haben, aber so lange Sie zufrieden und glücklich mit ihnen sind ist mir das auch relativ egal. Zum technischen Teil der Fotos bleibt nur zu sagen, dass zu 75% mein gutes Canon 50mm 1:1,8 Objektiv und zu 25% mein gutes Samyang 8mm in Betrieb waren und als kleines i-Tüpfelchen war das der erste gewissenhafte Gebrauch meines Blitzlichtes, welches fast permanent im Einsatz war.
















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